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Da Winterberg in diesem Jahr eine Etappenankunft der Deutschlandtour war, beschlossen einige Radsportler vom RSC Betzdorf die Gelegenheit zu nutzen, um bei der derzeitig einzigen UCI Etappenfahrt in Deutschland beizuwohnen. Geplant war eigentlich die Anreise mit dem Rad, aber bei dem extrem schlechten Wetter entschied man sich, mit dem Auto anzureisen. So konnte man aber in Winterberg an 3 Stellen am Rennkurs die Fahrer aus nächster Nähe sehen und den internationalen Elitefahrern ihren wohlverdienten Applaus zu spenden.

Als Unterkunft hatte man das in Fleckenberg gelegen Hotel „Haus Hubertus“ gewählt. Am nächsten Morgen war das Wetter optimal für die Rückfahrt. So startete man mit dem Rad nach dem Frühstück in Richtung Heimat. Es ging über den berühmt-berüchtigten Anstieg zum Potsdamer Platz weiter über den Engelsberg und durch das Wendener Land zurück nach Betzdorf. So waren es zumindest am Rückreisetag noch knapp über 90 Kilometer geworden.

Auch Steffen Heintz reiste in das kleine Dörfchen Reute nach Südbaden am 23.07.2023 und konnte bei den Master 4 Fahrern einen starken 3 Platz erkämpfen.
Nur geschlagen von dem mehrfachen deitschen Meister Jürgen Sopp und Markus Wellner beide aus Wuppertal.
Im gleichen Rennen gelang Martin Rommelfang ein super 5 Platz!
Zu beachten ist, dass Martin Rommelfang noch eine Woche zuvor beim Ötztal Marathon gestürzt ist und Trainingsrückstand hatte.
Die Brüder Markus und Michael Grigat vom Radsportclub Betzdorf fuhren in den französischen Alpen auf den Spuren der Tour de France. So brachten es die beiden Bergziegen auf annähernd 10000 Höhenmetern in fünf Tagen. Basisquartier war in Moutiers, wo man pünktlich zum Start der Tour de France-Etappe ankam. Vom Einschreiben bis zum Interview mit Pogacar konnte man das Tourfeeling so richtig zu Beginn mitnehmen. Anschließend ging es direkt den ersten Pass rauf auf den 2408 Meter hohen Col de Tougnette, der auf den letzten Kilometern nur noch für Radfahrer befahrbar ist und eine Steigung von 22% im oberen Teil aufweist. Tags fuhr man den berühmten 2000 Meter hochgelegenen Col de la Madeleine, der schon zigmal bei der Tour als Härtetest auf dem Programm stand. Für den darauffolgenden Tag hatte man sich den Col de la Loze vorgenommen. Wo vor 3 Tagen noch die Profis sich hochquälten, spürte man förmlich die Anstrengung, die den Rennfahrern in den Beinen stand. Auf knapp 20 Kilometer geht es fast 2000 Höhenmeter hoch, im oberen Bereich ist er ebenfalls als reiner Fahrradpass gebaut und wartet mit vielen Steigungen jenseits der 20 % Marke. Er gilt als Frankreichs härtester Pass. Da man erfuhr, das Sebastian Dormann, ein weiterer RSC Fahrer bei einer Alpenüberquerung unterwegs war, traf man sich am nächsten Tag mit ihm und weiteren Fahrern (Bild) und erklomm den 40 Kilometer langen Anstieg zum höchsten Alpenpass, den Col d‘ Iseran mit 2770 Metern. Bei bestem Sommerwetter war das der Höhepunkt der Kletterei. Tags drauf bei schlechter werdendem Wetter beschloss man die Rückfahrt anzutreten, legte aber in den Vogesen nopch einen Zwischenstopp ein. Hier fuhren die Brüder noch einige Berge, unter anderem den Col du Hundsruck, an dem Udo Bölts damals die berühmten Worte sagte zu Jan Ulrich: „Quäl dich, du Sau!“, was wohl letztendlich zum Toursieg verhalf. Für die beiden RSC-Fahrer stand wiedereinmal fest, das es nicht der letzte Ausflug in die Berge war.



